Thymus vulgaris (Echter Thymian)

Ätherisches Öl 

Thymus vulgaris (Echter Thymian)

Echter Thymian – Thymian Linalool, Geraniol, Thymol und Thujanol: wirkt hervorragend gegen Erkältungskrankheiten und Atemwegsinfekte.

Ätherisches Thymianöl Thymus vulgaris

Steckbrief

Lateinischer Name: Thymus vulgaris

Familie: Lamiaceae

Gattung: Thymus

Synonyme: Römischer Quendel, Kuttelkraut, Gartenthymian          

Besonderheiten: bildet sieben definierte Chemotypen aus

Arzneipflanze des Jahres 2006

thymus-vulgarisBotanik

Beim sogenannten Echten Thymian handelt es sich um  einen stark verzweigten Halbstrauch, der eine Wuchshöhe von bis zu 40 Zentimetern erreicht. Die Zweige wachsen entweder liegend oder aufsteigend. Vierkantige Stängel, wenige Millimeter große Blätter, ährenförmiger Blütenstand mit weiß bis blass-purpurfarbenen Blüten. Blütezeit von Mai bis Juli. Ursprünglich stammt der Thymus vulgaris aus dem westlichen europäischen Mittelmeerraum, doch hat sich das ausdauernde Gewächs auch in Deutschland stellenweise eingebürgert.

Eigenschaften

Duft: krautig-würzig, kann je nach Chemotyp variieren

Hauptwirkungen/Anwendungsgebiete:

Anhängig vom Chemotyp fallen die Anwendungsschwerpunkte unterschiedlich aus:

Chemotyp Thymol

*** Infektionen im HNO-Bereich, Pilzinfektionen, Arthritis, Arthrose, Gelenkschmerzen, Muskelverspannung, Muskelkrämpfe, Blasenentzündung, allgemeine Schwäche, Wundbehandlung

Chemotyp Geraniol

*** bakterielle und virale Infekte

Chemotyp Linalool

***Immunstimulation, Erkrankungen im HNO-Bereich, urologische Erkrankungen, Nervenschwäche, nervöse Erschöpfung, Pilzbefall, Haarausfall, Schmerzen, Viruserkrankungen, Wundbehandlung

Chemotyp Thujanol

*** Chlamydien-Infektionen, Candida-albicans-Infektionen, Streptococcus B.-Infektionen, Harnwegsinfektionen, Verdauungsstörungen, Leberschwäche, Bronchitis, Stärkung der Immunabwehr

Nebenwirkungen:

Phenolhaltige Thymianöle sollten nicht unverdünnt auf Haut oder Schleimhäute gelangen, da sie sehr reizend wirken. Besonders beim Chemotyp Thymol ist auf eine ausreichende Verdünnung zu achten.  Recht mild ist jedoch der Chemotyp Linalool.

Bei zu hohem Blutdruck sollte auf die Anwendung von Thymianöl verzichtet werden.

 

 

Thymus vulgaris Eigenschaften

Das ätherische Thymianöl des Thymus vulgaris zeichnet sich durch einige besondere Eigenschaften aus, die abhängig vom Chemotyp mehr oder weniger stark variieren können:

 

Ct. Thymol

Ct. Linalool

Ct. Geraniol

Ct. Thujanol

Herkunft

vornehmlich Südfrankreich, Spanien, Marokko, Türkei, Nordamerika

vornehmlich Frankreich und Spanien

Alpen, mittlere Höhenlagen

vornehmlich französische Pyrenäen

Geruch

brennend, scharf-würzig

klar, zitronig, würzig

frisch, fruchtig, erinnert an Geranie

krautig-würzig

Farbe

rötlich bis braunrot

klar, farblos bis gelblich

klar, gelb bis rötlich

hell

Beweglichkeit

leicht beweglich

harmoniert mit

  • Bergamotte
  • Eukalyptus
  • Kiefernnadel
  • Lavendel
  • Majoran
  • Mandarine
  • Melisse
  • Rose
  • Rosmarin
  • Teebaum
  • Zitrone
  • Rose
  • Sandelholz
  • Vetiver
  • Wacholderbeere
  • Weißtanne
  • Ylang-Ylang
  • Rose
  • Sandelholz
  • Vetiver
  • Wacholderbeere
  • Weißtanne
  • Ylang-Ylang
  • Kiefernnadel
  • Latschenkiefer
  • Nelke
  • Rosmarin
  • Wacholderbeere
  • Weißtanne

Thymianöl Herstellung

Ätherisches Thymianöl wird aus den frischen in Blüte stehenden Zweigen des Thymians hergestellt. Das Öl wird durch Wasserdampfdestillation gewonnen. Für ein hochwertiges Thymianöl werden die Pflanzenteile so frisch wie möglich verarbeitet und lange Transportwege vermieden. Außerdem sollten keine Zusatzstoffe bei der Verarbeitung verwendet werden.

Thymianöl Thymus vulgaris Wirkung

Thymus vulgaris hat mit seinen Chemotypen ein ausgesprochen breites Wirkungsspektrum:

Anwendungsgebiet

Ct. Thymol

Ct. Linalool

Ct. Geraniol

Ct. Thujanol

Erkältungskrankheiten, Immunabwehr, Atemwege

  • Bakterielle Infektionen
  • Viruserkrankungen
  • Angina
  • Bronchitis
  • Immunmodulation
  • Otitis
 

  • Viruserkrankungen
  • Angina
  • Bronchitis
  • Immunmodulation
  • Sinusitis
  • Otitis
 

  • Bakterielle Infektionen
  • Viruserkrankungen
  • Angina
  • Immunmodulation
  • Sinusitis
  • Otitis
 

  • Erkältungskrankheiten allgemein
  • Bronchitis
  • Mittelohrentzündung
  • Sinusitis
  • Rhinitis
  • Tonsilitis
  • Influenza

Gedächtnis und Konzentration

  • Konzentrationsstörungen

Bewegungsapparat

  • Gelenkschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Muskelverspannungen
  • Muskelkrämpfe
  • Gelenkschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Arthrose
  • Arthritis
  • Sehnenscheidenentzündung

Leber und Galle

  • Leberschwäche
  •  Leberschwäche

Herz und Kreislauf

  • Durchblutungsstörungen
  • Arterielle Hypotonie
  •  Herzschwäche
  •  Durchblutungsstörungen

Mundraum

  • Soorstomatitis
  •  Mundschleimhautentzündung (Stomatitis)
  • Mundschleimhautentzündung (Stomatitis)

Haut- und Geschlechtskrankheiten

  • Wundbehandlung
  • Akne
  • Insektenstiche
  • Phlegmone Fußpilz
  • Pilzinfektionen allgemein
  • Wundbehandlung
  • Dekubitus
  • Frostbeulen
  • Insektenstiche
  • Verbrennungen
  • Ekzeme Fußpilz
  • Vaginalmykosen
  • Pilzinfektionen allgemein
  • Akne
  • Pilzinfektionen allgemein
  • Dermatitis
  • Chlamydien-Infektion

Haare und Kopfhaut

  • Läuse
  •  Haarausfall

Verdauungssystem

  • Verdauungsbeschwerden allgemein
  • Gastritis
  •  Gastritis

Thymianöl für die Psyche

Thymianöl zählt zu den besonders anregend wirkenden Ätherischen Ölen. So hilft es besonders gut nicht nur bei körperlichen, sondern auch bei psychischen Schwächezuständen.

Ct. Thymol

Ct. Linalool

Ct. Geraniol

Ct. Thujanol

  • Stress
  • Erschöpfung
  • Depression
  • Stress
  • Erschöpfungszustände
  • Angstzustände
  • Depressionen
  • Geistige Erschöpfung
  • Stress
  • Allgemeine Schwäche
 

Thymianöl für Seele und Spiritualität

Thymianöl wirkt allgemein sehr gut gegen alle Zustände von seelischer Schwäche. Es gilt als Kraft und Mut spendendes Öl, dass gleichzeitig Mitgefühl und Wärme weckt, so dass die gewonnene Kraft nicht nur selbstbezogen eingesetzt wird. Das milde Thymianöl vom Chemotyp Linalool soll hierbei auch sehr gut für Kinder geeignet sein, die sehr verschlossen sind, sich unverstanden fühlen und seelisch darunter leiden. Thymianöl soll hier auf sanfte Art die Stimmung aufhellen können. Zudem ist Thymianöl ein gegen Antriebslosigkeit bewährtes Öl.

Thymianöl Anwendung

Thymianöl ist ausgesprochen vielseitig in seiner Anwendung. So wirkt es einmal ausgesprochen effektiv auf olfaktorischem Weg über die Duftlampe oder den Vaporisierer. Diese Art der Anwendung empfiehlt sich vor allem zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten und zur Wirkung auf die Psyche und die Seele. Bei akuten Erkältungskrankheiten oder Grippe, hat sich die Inhalation mit ätherischem Thymianöl bewährt, sowie Erkältungsbäder oder bei Atemwegsinfekten Einreibungen mit verdünntem (!) Thymianöl. Auch bei Hautproblemen oder Beschwerden mit dem Bewegungsapparat kann Thymianöl direkt auf die Haut aufgetragen werden. Hierbei sollte man unbedingt auf die richtige Dosierung und Verdünnung achten, um Hautirritationen zu vermeiden.

Bei den meisten Anwendungen kann man die Wirkung des Thymianöls verstärken und/oder ergänzen, indem man es mit weiteren ätherischen Ölen mischt. Detaillierte Hinweise für gelungene Ölmischungen und gut nachzumachende Rezepte finden sich in unserer Rubrik Rezepte. Ein paar grundlegende Mischungen mit Thymianöl sind bereits weiter unten aufgeführt.

Nicht geeignet ist Thymianöl für Bluthochdruckpatienten, da es bei längerfristiger Anwendung hier die Beschwerden durch seine anregende Wirkung verschlechtern kann. Auch in der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Babys und Kleinkindern sollte auf die Anwendung von ätherischem Thymianöl verzichtet werden.

Rezepte mit ätherischem Thymianöl

Anwendungsgebiet

Mischung/Chemotyp

Anwendung

  • Erkältungskrankheiten
  • Atemwegsinfekte
  • Grippe

2 Tropfen Thymianöl in eine Schüssel mit dampfend heißem Wasser geben

Inhalation

3 – 4x tgl. über 3 – 5 Tage.

2 Tropfen Thymianöl und 2 Tropfen Rosmarin ct. cineol

Duftlampe

Zur Vorbeugung von Erkältungen oder bei akuten Infekten zum Erleichtern der Atmung

Je 2 Tropfen Thymian ct. linalool, Thymian ct. thymol und Rosmarin ct. cineol

Vollbad

Das Wasser sollte nicht heißer als 38°C sein und die Badezeit nicht mehr als 10 Minuten betragen, um den Kreislauf nicht übermäßig zu belasten.

  • Durchblutungsstörungen

10 ml Thymian ct. thymol oder geraniol mit 90 ml Weizenkeimöl mischen

Massageöl

Zur Durchblutungsförderung auf betroffene Stellen reiben oder sanft einmassieren.

Inhaltsstoffe des Thymianöls

Seine Wirkungsweise verdankt das ätherische Thymianöl der genauen Zusammensetzung und dem Zusammenspiel der einzelnen Inhaltsstoffe. Beim Thymianöl hat zudem jeder Chemotyp seinen eigenen Schwerpunkt. So gelten beispielsweise die Chemotypen Linalool und Geraniol durch ihren besonderen Anteil an Mooterpen-Alkoholen als besonders mild und verträglich.

Die wichtigsten bekannten Inhaltsstoffe der Chemotypen der vier für die Aromatherapie wichtigen Chemotypen des Thymus vulgaris haben wir in der folgenden Tabelle* aufgelistet:

Inhaltsstoffe in %

Ct. Thymol

Ct. Linalool

Ct. Geraniol

Ct. Thujanol

Monoterpene

α-Thujen

α-Pinen

Camphen

Sabinen

α-Terpinen

Limonen

Myrcen

γ-Terpinen

p-Cymen

Terpinolen

bis 1,9

bis 1,2

Spuren

Spuren

bis 2,6

bis 0,6

bis 3,0

bis 14

bis 28

Spuren

bis 0,5

bis 4,2

bis 1,1

bis 1,4

bis 4,0

bis 3,3

bis 8,5

bis 7,5

bis 2,5

bis 1,5

bis 1,0

bis 4,0

bis 1,1

bis 0,9

bis 2,2

bis 1,9

bis 1,8

bis 5,1

bis 5,7

bis 0,8

 

 

 

 

 

 

bis 28

Monoterpen-Alkohole

Linalool

Terpinen-4-ol

tr-Thujanol (tr-Sabinenhydrat)

Borneol

α-Terpineol

Geraniol

Nerol

bis 6,5

bis 2,5

Spuren

bis 2,8

Spuren

Spuren

nn

bis 86

bis 13

bis 8,8

bis 2,3

bis 1,6

bis 3,4

nn

bis 50

bis 12

bis 5,0

bis 2,8

bis 2,3

bis 67

bis 1,6

 

bis 60

Monoterpen-Ketone

Campher

Verbenon

bis 1,2

Spuren

 bis 0,6

nn

bis 1,0

bis 3,7

Monoterpen-Oxide

1,8-Cineol

bis 1,8

bis 1,4

bis 4,4

Monoterpen-Phenole

Thymol

Carvacrol

bis 62

bis 6,1

bis 5,7

bis 0,4

bis 5,3

bis 1,3

Sesquiterpene

β-Caryophyllen

bis 3,3

bis 7,2

bis 8,1

bis 5

Monoterpenester

Linalylacetat

Geranylacetat

Geranylpropionat

α-Terpinylacetat

Spuren

nn

nn

Spuren

bis 9,2

bis 1,9

nn

nn

bis 2,8

bis 58

bis 1,5

bis 1,4

*Tabelle nach Steflitsch, Wolz, Buchbauer (Hrsg.): Aromatherapie in Wissenschaft und Praxis. Stadelmann Verlag, 2013.

Ätherische Öle sind Naturprodukte. Der Anteil der einzelnen Inhaltsstoffe kann sogar bei den einzelnen Chemotypen variieren, abhängig von den genauen Umgebungs- und Klimabedingungen. Diese Tabelle stellt somit nur eine Richtlinie dar.

Thymianöl Nebenwirkungen

Bei Thymian Linalool und Thujanol sind bei richtiger Dosierung keine Nebenwirkungen bekannt. Diese Öle sind in angepasster Dosis auch für die Anwendung bei kleinen Kindern geeignet. Der Chemotyp Thymol sollte hingegen mit Bedacht verwendet werden. Bei einer Dosierung über 1 % sollte er nur bei Erwachsenen und Jugendlichen verwendet werden. Auch Menschen mit sensibler Haut sollten hier besonders vorsichtig sein, da Thymian Thujanol leicht die Haut reizen kann. Auch der Chemotyp Thymol gilt als hautreizend. Somit sollte auch hier stets auf korrekte Dosierung und Verdünnung geachtet werden.

Äußerliche Anwendung:

Bei äußerlicher Anwendung sollte ätherisches Thymianöl stets verdünnt werden. Die verwendeten Mischungen sollten nicht mehr als 10 % Thymianöl enthalten. Wer sensible Haut hat, sollte vorher einen Hauttest durchführen. Hierfür einen Tropfen des Öls in die Armbeuge geben. Zeigt sich nach wenigen Stunden keine Reaktion, dann kann man von einer guten Hautverträglichkeit ausgehen.

Innere Anwendung:

Ätherisches Thymianöl kann bei innerer Anwendung  die Schleimhäute, den Verdauungstrakt reizen und Leber und Nieren belasten. Zum Lösung zum Gurgeln gegen Entzündungen im Mund- und Rachenraum sollte es daher nur stark verdünnt angewendet werden.

Wer Thymianöl innerlich gegen Verdauungsbeschwerden oder andere Probleme anwenden möchte, sollte die Dosierung mit Arzt oder Heilpraktiker besprechen oder auf die Verwendung von Thymiantee zurückgreifen und so auf milde Art die wertvollen Inhaltsstoffe des Thymians innerlich wirken lassen.

Thymianöl in der Schwangerschaft:

In Schwangerschaft und Stillzeit sollte auf die Verwendung von ätherischem Thymianöl verzichtet werden. Besonders der Chemotyp Thujanol sollte aufgrund seiner adstringierenden Wirkung nicht verwendet werden.

Thymianöl bei Babys und Kleinkindern:

Der Chemotyp Linalool gilt auch für Babys und Kleinkinder als gut verträglich. Allerdings sollte die Dosierung angepasst und entsprechend gering gewählt werden. Auf die Anwendung der anderen Chemotypen bei Babys und Kleinkindern sollte man aufgrund der reizenden Wirkung verzichten.

Bei älteren Kindern ist die Dosierung entsprechend anzupassen.

Weitere Risiken und Gegenanzeigen:

Menschen mit Bluthochdruck sollten auf längerfristige Anwendungen mit Thymianöl verzichten, da dieses Öl den Blutdruck zusätzlich erhöhen kann.

Kosmetikverordnung:

Sensibilisierende deklarationspflichtige Stoffe nach Kosmetikverordnung (EG) Nr. 1223/2009:

Red Thyme (Spanien): 8,5 % (Limonen 1 + Linalool 6,5 + Gernaiol 0,5 + Citral 0,5)

Mengenbegrenzte/verbotene/spezifizierte Stoffe (IFRA-Standards):

 R: tr-2-Hexenal traces < 0,1 % (Thyme oil Ct Thymol), sensibilisierend

Anzunehmende Maximalwerte in % als Grundlage der Berechnung, falls keine Daten verfügbar.

RIFM-Empfehlungen für Grenzwerte im Endprodukt: Thymus vulgaris ct thymol: vorläufig bei 8 %. Für die anderen Chemotypen sind keine Daten verfügbar.

Besonderheiten der einzelnen Chemotypen

Thymian Thymol

Thymianöl des Chemotyps Thymol ist besonders stark antiseptisch und in vielen Desinfektionsmitteln enthalten. Noch in tausendfacher Verdünnung erwies sich Thamian Thymol darüber hinaus wirksam gegen Mikrobe. Entscheidend ist hier der hohe Anteil an Thymol. Auf der anderen Seite ist dieses Öl mit seiner starken antiseptischen Wirkung jedoch sehr „scharf“ und sollte daher nur gut verdünnt und mit Bedacht verwendet werden.

Thymian Linalool

Das ätherische Thymianöl des Chemotyps Linalool ist relativ mild zu Haut und Schleimhäuten. So wird es in der Aromatherapie auch zur Immunstimulation bei Kindern verwendet. Trotz seiner Milde ist es jedoch stark wirksam und ein gutes Nerventonikum, dass nicht nur die körperlichen Abwehrkräfte, sondern auch Psyche und Seele stärkt.

Beim Kauf dieses Chemotyps sollte man unbedingt auf das Herkunftsland achten, denn das französische Linalool-Öl hat für gewöhnlich einen deutlich höheren Linaloolanteil als das spanische.

Thymian Geraniol

Auch das Öl vom Chemotyp Geraniol gilt als eher mildes Thymianöl. Dennoch zeigt es eine starke Wirkung gegen Bakterien und Viren. Somit ist auch Thymian Geraniol gut bei Kindern oder geschwächten Menschen einzusetzen. In der Aromatherapie ist es ein bewährtes Mittel gegen Atemwegsinfekte und urologische Erkrankungen.

Thymian Thujanol

Thymian Thujanol ist relativ schwierig zu erstehen. Dieser Chemotyp ist nicht sehr weit verbreitet und schwieriger anzubauen als die anderen Chemotypen. Nur in wenigen Regionen der französischen Pyrenäen wächst dieses Kraut. Die Pflanzen dieses Chemotyps gehen meist bereits nach drei Jahre ein, wohingegen die anderen Chemotypen bis zu acht Jahre überleben.

Dieses Öl gilt in Naturheilkunde und Aromatherapie als besonders geeignet bei Chlamydien-Infektionen. In der richtigen Dosierung erzielt es hier eine gute Wirkung, ohne die Schleimhäute zu reizen.




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